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Was ist der Volkstrauertag?

Der Volkstrauertag wurde erstmals 1919 vom Deutschen Volksbund für Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs vorgeschlagen, woraufhin 1922 eine erste Gedenk-STUNDE im Reichstag stattfand. Als Gedenk-TAG wurde der Volkstrauertag erstmalig am 28. Februar 1926 begangen; an ihm wird jedoch nicht gefeiert, da dieser vom Staat verfügte GEDENK-Tag zu den „Stillen Tagen" gezählt wird.

In der Weimarer Republik hatte man sich noch nicht auf einen staatlichen Gedenktag geeinigt, da Unklarheit bzgl. der Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern bestand. Außerdem hatten die Kirchen ihre eigenen Totengedenktage und so war es schwer einen einheitlichen Termin für alle zu finden.

Die Identifikation einer Mehrheit der Deutschen mit diesem Tag wurde über die Jahrzehnte geringer, da sich viele politische Gruppierungen auf die Fahnen schrieben, als einzige den „Geist" bzw. die „Botschaft" der Gefallenen des Ersten Weltkriegs erfassen und wiedergeben zu können, und so blieb das Ziel, alle Deutschen an diesem Tag in Trauer zu vereinen, unerreicht. Allerdings bestand bei allen Gruppierungen Einigkeit darüber, sich der Gefallenen und Opfer zu erinnern.

1952 wurde beschlossen, den Tag an das Ende des Kirchenjahres zu legen. Dieses wird theologisch mit dem „Tod", der „Zeit" und der „Ewigkeit" assoziiert. Der Volkstrauertag findet seitdem immer zwei Sonntage vor dem Ersten Advent statt.

Auch in anderen Ländern kennt man den Volkstrauertag. So z.B. in England, Kanada, Australien, Neuseeland, USA, Südafrika, Österreich, Georgien, Israel, Belgien und Frankreich. In vielen dieser Länder wird der Volkstrauertag am 11. November begangen.

Die Gemeinde Klamp gedenkt auch in diesem Jahr wieder den gefallen deutschen Soldaten des ersten Weltkriegs.

Am 18. November 2012
um 9.30 Uhr am Ehrenmal in Wentorf

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