Halloween in Rönfeldholz
Auch in diesem Jahr sind die kleinen Einwohner der Gemeinde Klamp bei Einbruch der Dämmerung durch die Straßen gezogen. Bereits ab 17.30 Uhr wurden die ersten kleinen Monster gesichtet, die sich mitunter gegenseitig bei den ersten Begegnungen auf den Straßen erschrocken haben. Eine Gestalt gruseliger als die andere, maskiert und geschminkt, eine einzigartige Mischung aus finsteren Gestalten, so dass einem beim Anblick ein Schauer über den Rücken zog. Mit verzerrten Gesichtern und verstellter Stimme klang es durch den Abend - gib mir Süßes sonst gibt es Saures - .

Wurde keine Klingel gefunden, wurde ordentlich an die Tür gehämmert, um dem Gruseln mehr Nachdruck zu verleihen. In einer geschickten Schnelligkeit wurden die hervorgebrachten Schalen mit kleinen Fingern durchsucht, um die beste Süßigkeit zu ergattern. Auch große Monster waren mit unterwegs, die sich allerdings nicht an die Tür trauten und von den Kleinen eine ergruselte Beute abbekamen.

An einem Haus in Rönfeldholz war es besonders gruselig! Mit Vanille duftendem Nebel, der den gesamten Innenhof einnahm, war das Spektakel komplett. Die Frage, ob es sich hier um eine Falle gehandelt hat, bleibt bis auf weiteres ungeklärt.

Wir dürfen gespannt sein, in wieweit das Grauen im nächsten Jahr voranschreitet :) Die Rönfeldholzer allerdings sind froh, doch noch mit einem Schrecken davon gekommen zu sein und werden sich mit Sicherheit für das nächste Jahr mit allerhand Süßem eindecken, um kein böses Erwachen zu haben.




